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Gruppe Kirchheimbolanden e.V.

        im Deutschen Teckelklub 1888 e.V.

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Dackel ABC

Archie & Amos:

Archie & Amos hießen die Dackel des Pop-Art Künstlers Andy Warhol, sie standen ihrem berühmten Herrchen Modell.

Begleithund:

Der Dackel ist gelehrig und ausbildungsfähig. Daher ist er nicht nur ein hervorragender Jagdgebrauchshund, sondern auch ein liebenswerter Begleithund.

Charakter:

Der Dackel gilt als eigensinnig, dickköpfig und stur, aber auch als pfiffig, treu, anhänglich und folgsam.

Dackelblick:

Unter einem Dackelblick versteht der Volksmund einen treuherzigen und unschuldigen Blick, dem der Angeschaute nichts abschlagen kann. Als sprichwörtliche Bezeichnung ist der „Dackelblick“ in den Sprachgebrauch eingegangen, der Dackel stand dafür Pate.

Erdmann:

So hieß der Dackel von Kaiser Wilhelm II., dem der Preußenkönig auf der Roseninsel im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel einen Grabstein mit der Inschrift hat errichten lassen: „Andenken an meinen treuen Dachshund Erdmann / 1890-1901 / W. II.“

Familienhund:

Der Dackel ist ein verträglicher Familienhund. Zu beachten ist jedoch, dass der Dackel durchaus seinen eigenen Kopf hat. Das zeichnet ihn aus. Auch wenn er etwas dickköpfig ist, so ist er dennoch kinderlieb.

Geruchssinn:

Hunde besitzen ein hervorragendes Geruchsvermögen, beim Dackel ist diese Fähigkeit besonders gut ausgeprägt.

Herrchen:

Ein Sprichwort sagt: „Wie der Herr, so´s Gscherr.“ Hund und Mensch sind oftmals bestens aufeinander abgestimmt und ein perfektes Gespann. Meist sucht sich das Herrchen einen passenden Gleichgesinnten, der mit seinen Wesenszügen übereinstimmt und vielleicht sogar äußerliche Gemeinsamkeiten aufweist.

Illustratoren:

Der Dackel fand stets Eingang in humorige Darstellungen. So gibt es vor allem im bayerischen Raum zahlreiche Dackel-Illustratoren. August Roeseler (1866-1934) zeichnete als liebevoller Beobachter der Zeit am Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik schwarze Kurzhaardackel mit brauner Schnauze. Anfang der 60er Jahre erfand die Münchner Zeichnerin Franziska Bilek (1906-1991) für die Münchner Abendzeitung die Figur des Herrn Hirnbeiß, der nur zusammen mit seinem Dackel auftrat.

Jagdhund:

Der Dackel zählt zu den Erdhunden und wird wegen seiner kurzen Beine bei der Baujagd auf Fuchs und Dachs eingesetzt. Sein hervorragend ausgeprägter Geruchssinn, sein Mut und sein Leistungswille machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Jagdhund.

Kurzhaardackel:

Der bekannteste und wahrscheinlich älteste Dackeltyp ist der kurzhaarige Schlag, er ist langgestreckt, schlank, muskulös und sehr wachsam.

Langhaardackel:

Ein langes, seidiges Haarkleid, ein sanfter Gesichtsausdruck und ein würdevolles Auftreten sind die auffälligsten Merkmale des Langhaardackels. Langhaarige Dackel gebärden sich hochmutig und unabhängig.

München:

München und der Dackel, das ist eine Liebesgeschichte mit Tradition. Als Maskottchen der Olympischen Spiele 1972 wurde Waldi weltberühmt. Als Wiesn-Wastl trägt er jedes Jahr zur Populariät des Münchner Oktoberfestes bei. Kurz und gut: Der Dackel steht für München wie Wiesn, Bier und Brezn.

New Yorker:

Am 4. August 1945 erschien der Dackel auf der Titelseite des „New Yorker”.

O diese Dackel:

„O diese Dackel. Allerlei Lustiges aus dem Leben unserer kleinen krummbeinigen Freunde“; gewidmet allen Dackelbesitzern. Mit Bildern von E. Harburger, Th. Th. Heine, A. Hengeler, A. Oberländer, E. Reinicke, A. Röseler, H. Vogel u.a. München 1920.

Paulaner-Dackel:

1990 konnte die Paulaner-Brauerei einen neuen Werbepartner gewinnen: den bayerischen Volksschauspieler Walter Sedlmayer und seinen Dackel. Sedlmayer lächelte den Münchnern aus dem Biergarten entgegen, seinen Dackel auf dem Arm. Bei der Gelegenheit stellte er auch das praktische „Zwillings-Tragerl' vor: Einen auseinanderklappbaren Bierkasten, der bequem je eine Hälfte in jeder Hand zu transportieren ist und genauso leicht wie der Dackel überall hin mitzunehmen ist.

Queen Elisabeth II.:

Zu den Lieblingstieren der englischen Königin gehören neben den „Corgies“ die Dackel.

Rauhhaardackel:

Der rauhhaarige Schlag mit seinem derben Deckhaar, der dichten Unterwolle und dem schnauzbärtigen Gesicht ist von allen Dackeln am terrierähnlichsten. Seine Entstehung verdankt er unstrittig der Absicht, einen gegenüber den größeren Hunderassen niedriggestellten, harten und weitgehend witterungsunabhängigen Hund zu schaffen, der den ihn im praktischen Jagdgebrauch zugedachten einschlägigen Jagdarten gerecht werden sollte. Er gibt zudem einen ausgezeichneten Gebrauchshund und munteren, extrovertierten Hausgenossen ab und lässt sich am bereitwilligsten zum Gehorsam erziehen.

sausage-dog:

Aufgrund seines langgestreckten und muskulären Körpers und seiner kurzen Beine ist der Dackel zu dem im englischen Sprachgebrauch gängigen Spitznamen sausage-dog gekommen.

TATORT-Kommissare mit Dackeln:

Das Markenzeichen des Münchner TATORT-Kommissars Veigl (gespielt von Gustl Bayrhammer) war in den 70er Jahren sein Dackel Oswald. Dieser begleitete ihn auf Schritt und Tritt. Im Präsidium war er – wenn auch nicht gern gesehen – zu Gast. Und sogar Tisch und Bett teilte der Ermittler mit seinem Vierbeiner. Nach dem Tod von Dackel Oswald 1975 kam es erst 1992 zu einem kurzen Dackel-Comeback am TATORT Dresden. 2007 spielte dann im Oktoberfest TATORT „A gmahde Wiesn“ in einigen Szenen der Kurzhaardackel Lupus mit – verkörpert von Bodo aus dem Tiertrainingszentrum von Eve Schwender.

Unterhaltskosten:

Je nach Größe des Dackels und Futtersorte benötigt ein Hundehalter ca. 50 € monatlich für den Unterhalt.

Verein:

Deutscher Teckelklub 1888 e.V. (DTK) – internationaler Rassehundezuchtverein mit Landesverbänden und Ortsgruppen. Der Verein erstrebt den Zusammenschluss aller Liebhaber des Dachshundes. Er fördert seit über 100 Jahren die Bestrebungen, den Dachshund mit einem formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen und seine jagdlichen Eigenschaften aufrecht zu erhalten und zu pflegen.

Wiesn-Wastl:

Als Wiesn-Wastl trägt der Dackel jedes Jahr zur Popularität des Münchner Oktoberfestes bei.

XX. Olympiade 1972 in München:

Erstmals bei Olympischen Sommerspielen gibt es ein offizielles Maskottchen, den Dackel „Waldi“, auf Anregung von Willi Daume, der selbst Besitzer eines Dackels war.

Zamperl:Als Zamperl wird ein Hund bezeichnet, der klein gewachsen ist. Als Urbild eines Zamperls, wie der Dackel im süddeutschen Raum auch genannt wird, gilt der Münchner Kurzhaardackel.

von Marilis Kurz-Lunkenbein, Ich gebe Ihnen mein Wort",medienbuero@wort-geber.com,www.wort-geber.com, Medienbüro Wort-Geber, Marilis Kurz-Lunkenbein, Rehlingenstr. 8, 86153 Augsburg, veröffentlicht.

 
 
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